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Qualifikationen und Weiterbildungen im Lebenslauf: Aber nur die Wichtigsten.

Weniger ist mehr, das gilt auch bei einer Bewerbung. Es ist verständlich, dass Sie all Ihre Qualifikationen und Weiterbildungen im Lebenslauf präsentieren wollen. Schließlich könnte es sein, dass Sie sich dadurch einen Vorteil gegenüber einem Mitbewerber verschaffen. Doch das ist nur dann der Fall, wenn Ihre Qualifikation auch auf die von Ihnen gewünschte Stelle passt. Eine Selbstdarstellung nach dem Gießkannenprinzip signalisiert, dass Sie sich wenig mit dem Unternehmen auseinandergesetzt haben. Nehmen Sie sich daher ausreichend Zeit, über Ihr Wunschunternehmen zu recherchieren und wählen Sie erst im Anschluss die relevantesten Erfahrungen, Weiterbildungen und Persönlichkeitseigenschaften aus.

Qualität ist viel besser als Quantität. Ein „Home Run“ ist viel besser als zwei „Doubles“.Steve Jobs

Ich bin so stolz auf meine Leistungen. Am liebsten würde ich alle angeben.
Das stellt den Personalchef vor die Aufgabe, die für die Stelle passenden aus Ihrer Bewerbung herauszufiltern. Dazu hat kein Personalverantwortlicher Zeit oder Lust.

Als Berufsanfänger habe ich noch nicht viele Erfolge vorzuweisen.
Auch dann haben Sie schon Aufgaben übernommen, die zu Ihrer Wunschstelle passen könnten. Vielleicht punkten Sie mit Qualitäten, die Sie im Rahmen von schulischen Aktivitäten oder Hobbies erworben haben? Es geht auch um persönliche Eigenschaften, die sogenannten Softskills.

Ich habe viele Kenntnisse. Woher weiß ich, ob dies gerade die richtigen sind?
Machen Sie sich genauestens mit dem Unternehmen vertraut. So können Sie aus der Vielzahl Ihrer Erfahrungen genau die passenden herausfiltern.

Wie kann ich Qualifikationen angeben, die ich nicht auf dem Berufswege erworben habe?
Indem Sie diese in einen Zusammenhang zur angestrebten Stelle setzen. Sie sind leidenschaftlicher Autorennfahrer? Damit signalisieren Sie Mut, Risikobereitschaft und die Fähigkeit, kurzfristige Entscheidungen zu treffen.

Welche Qualifikationen gehören in Anschreiben und Lebenslauf?

Kurz gefasst: Ihr Unternehmen interessiert: Was können Sie als Persönlichkeit mit all Ihren Facetten zum Unternehmenserfolg beitragen?

Daher gehören in die Bewerbung die folgenden Informationen:

  • Ausbildungen und Abschlüsse: Welchen schulischen Werdegang haben Sie genommen, haben Sie eine Berufsausbildung oder ein Studium absolviert?
  • Wo lagen Ihre Schwerpunkte?
  • Weiterbildungen und Sprachkenntnisse
  • Praktika
  • Auslandsaufenthalte
  • Qualifikationen, Erfahrungen, Kompetenzen und Erfolge aus früheren Tätigkeiten
  • Kenntnisse, die Sie außerhalb des Berufes erworben haben

Wie wähle ich die relevantesten Aspekte für meine Bewerbung aus?

Wenn Sie die Befürchtung haben, eine Qualifikation zu vergessen, schreiben Sie eine vollständige Liste von allen oben genannten Punkten. Diese Liste können Sie fortlaufend ergänzen und für jede Bewerbung nutzen. Nun geht es darum, die auf Ihre aktuelle Stellenbewerbung passenden Kompetenzen auszuwählen.

  • Informieren Sie sich über das Unternehmen. Welche Art Mitarbeiter wird gesucht?
  • Welche Ihrer Erfahrungen und Fähigkeiten sind dazu geeignet, Ihre Wunschfirma noch erfolgreicher zu machen?
  • Nennen Sie Erfolge. Welche haben Sie vorzuweisen, die die Marktposition des Unternehmens stärken?
  • Welche Aspekte Ihrer Persönlichkeit passen zur Firmenidentität und die angestrebte Stelle?

Stellen Sie passende Kenntnisse und Erfahrungen in den Zusammenhang mit der jeweils ausgeübten Tätigkeit. Der Personalverantwortliche hat nur wenig Zeit für die Sichtung der Unterlagen. Machen Sie es ihm so leicht wie möglich, Sie bei den Kandidaten für ein Vorstellungsgespräch einzuordnen.